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	<title>protzwort.de &#187; protzwort</title>
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	<description>Fräulein Brezinas wunderbare Welt des Wissens</description>
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		<title>Schneeengel und ein neues Protzwort</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 12:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialekte]]></category>
		<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
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		<description><![CDATA[Schneeengel ist ein tolles Winterwunderwort. Winterwunder wiederum ist genau das richtige Wort, um mein viertes Adventswochenende zu beschreiben. Ich bin gerade frisch zurückgekehrt von einem Wochenendbesuch an meinem Lieblingsplatz. Ich war mal wieder Meer sehen.  
Im Gepäck war auf der Heimreise einiges mehr als auf der Hinfahrt. Zum Beispiel die obligatorische eine Muschel die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schneeengel ist ein tolles Winterwunderwort. Winterwunder wiederum ist genau das richtige Wort, um mein viertes Adventswochenende zu beschreiben. Ich bin gerade frisch zurückgekehrt von einem Wochenendbesuch an meinem Lieblingsplatz. Ich war mal wieder <a href="http://www.protzwort.de/tag/meer" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meer">Meer</a> sehen.  <span id="more-235"></span></p>
<p>Im Gepäck war auf der Heimreise einiges mehr als auf der Hinfahrt. Zum Beispiel die obligatorische eine Muschel die ich mir von der Nordsee immer mitnehme, und die natürlich jedes Mal die allerschönste ist, die es gibt. Außerdem ein paar liebe, verfrühte Weihnachtsgeschenke. Ein gutes Gefühl und einige neue Wortentdeckungen. Die Wortentdeckungen schließen nicht nur mir wirklich neue Wörter ein, sondern auch solche, die ich zwar vorher schon kannte, deren potential ich aber bisher noch nicht richtig erfasst hatte. Insgesamt also ein recht buntes Gepäck.</p>
<p>Und während ich jetzt so in meinem Kalender den Teil meines Gepäcks der Wörter betrifft durchblättere weiß ich, dass es an der Zeit ist hier eine neue Kategorie hinzuzufügen, denn das heutige Protzwort gehört ganz klar noch einer weitern Kategorie an. Die neue Kategorie wird „Dialekte“ heißen. In diese Kategorie werden Protzworte die stark lokal koloriert sind (zum Beispiel die<em> local colour purple</em> haben) zusätzlich eingeordnet um sie so von den grob überregionalen, nicht ortsgebundenen Protzworten zu unterscheiden.</p>
<p>Der erste Kandidat in der Kategorie Dialekte stammt aus der Gegend von Breslau, obwohl ich ihn von der Nordsee mitgebracht habe, und lautet <strong>Potschen</strong>. Potschen sind Hausschuhe und ich finde es klingt sehr viel besser zu sagen: <em>„Jetzt zieh dir mal die Potschen an.“</em> Anstatt das, wie ich finde etwas klobige, Wort Hausschuhe zu verwenden und zu sagen:  „Jetzt zieh dir mal die Hausschuhe an.“. Jetzt in der kalten Jahreszeit sollte man ja schon immer schön darauf achten, dass die Füße warm bleiben.</p>
<p>Bei meinem Besuch an der Nordsee hatte ich natürlich ausschließlich nicht angemessenes Schuhwerk für die über zwanzig Zentimeter Schnee dabei. Da es seit Freitag schön weiter durchgeschneit hat, hatte ich so eigentlich die ganze Zeit nasse Füße und bekam deshalb im Haus schicke Potschen geliehen und dabei dann auch dieses feine Wort geschenkt. Ich werde ab jetzt auf jeden Fall nicht mehr das andere Wort dafür benutzen, sondern ausschließlich bei Potschen bleiben.</p>
<p>Des weiteren ist Potschen ein anderer Name für den Fingerhut. Diese Pflanze heilt in der richtigen Dosierungen Herzerkrankungen. Aber das nur so am Rande.</p>
<p>Sicherlich werden in der Kategorie Dialekte in Zukunft, meiner persönlichen Veranlagung wegen, häufiger plattdeutsche Wörter zu finden sein. Ich muss irgendwann mal schauen, ob es nicht auch einen VHS-Kurs in Platt gibt. Es werden aber auch jede Menge andere Regionen in dieser Kategorie ihre Vertreter bekommen. Für diesbezügliche Anregungen und Vorschläge bin ich dankbar. Gibt es in deiner Heimat vielleicht Wörter mit Protzpotential? Oder hast du im Urlaub mal ein lokales Kleinod mitgenommen?</p>
<p>Einen Schneeengel habe ich am Wochenende natürlich auch gemacht. Ich kann mich nicht erinnern vorher jemals soviel Schnee an der Nordsee gehabt zu haben. Das <a href="http://www.protzwort.de/tag/meer" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meer">Meer</a> war bei der einsetzenden Ebbe am Strand in einer dünnen Schicht schon richtig gefroren und ein Stück weiter hin aufs offene <a href="http://www.protzwort.de/tag/meer" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meer">Meer</a> hatte es eine fast gel-artige, dickflüssige Konsistenz, so kalt war es und wunderschön sah Alles aus. Richtig <a href="http://www.protzwort.de/tag/winterwundervoll" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with winterwundervoll">winterwundervoll</a>.</p>
<p>Ich wünsche euch einen schönen Vorweihnachtstag. Noch dreimal schlafen bis Heiligabend. Heute ist übrigens die längste Nacht des Jahres, beziehungsweise der kürzeste Tag, nämlich die Thomasnacht. Ab heute werden die Tage dann wieder länger. Wenn Schnee liegt ist das Licht immer ganz anders. Alles glitzert und strahlt. Ich bin gespannt ob es dieses Jahr wohl weiße Weihnachten gibt?</p>
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		<title>Der protzwort.de Relaunch</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 08:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[advent]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist es nun endlich soweit. Der lang erdachte protzwort.de Relaunch wird gefeiert.
Angemessen feierlich möchte ich die Gelegenheit nutzen mich hier nun also nach über einem Jahr wieder zu Wort zu melden. Das Wort mit dem ich mich melde ist natürlich passender weise ein protzwort. Das protzwort des Tages und erstes protzwort der hiermit beginnenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es nun endlich soweit. Der lang erdachte protzwort.de <a href="http://www.protzwort.de/tag/relaunch" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Relaunch">Relaunch</a> wird gefeiert.</p>
<p>Angemessen feierlich möchte ich die Gelegenheit nutzen mich hier nun also nach über einem Jahr wieder zu Wort zu melden. Das Wort mit dem ich mich melde ist natürlich passender weise ein protzwort. Das protzwort des Tages und erstes protzwort der hiermit beginnenden neuen Ära dieses Blogs ist <strong>Ausbaldowern</strong>. Das ist so schön passend weil im Zuge des <a href="http://www.protzwort.de/tag/relaunch" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Relaunch">Relaunch</a> so einiges ausbaldowert wurde und in nächster zeit noch einige weitere Sachen ausbaldowert werden.<span id="more-228"></span></p>
<p>Ausbaldowern beschreibt eine Art von Informationsgewinnung. Der Wortstamm ist &#8220;Baldowern&#8221; und ein &#8220;Baldower&#8221; ist ein Kundschafter oder auch der Anführer bei einem verbrecherischen vorhaben. Macht ja auch Sinn, der mit der meisten Ahnung, hier also Information, sollte der Chef sein. Die im ursprünglichen Sinne zu lesende Bedeutung von Ausbaldowern ist tendenziell also eher  in der zwielichtigen ecke und meint Spionage. Man kann Ausbaldowern aber auch verwenden um zu sagen dass man einfach Informationen gesammelt hat. Ohne damit zwingend zu sagen das man sich diese Informationen auf zweifelhaften wegen verschafft hat. Wenn man also sagt &#8220;Ich muss noch ausbaldowern wie ich am Sonntag zu deiner <a href="http://www.protzwort.de/tag/relaunch" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Relaunch">Relaunch</a> Feier komme&#8221; dann bedeutet das ja für jeden ganz offensichtlich mit nichten das hier eine illegale Handlung verübt werden soll, es sei denn die Fahrpläne der Verkehrsunternehmen unterlägen plötzlich strenger Geheimhaltung.</p>
<p>Was für den <a href="http://www.protzwort.de/tag/relaunch" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Relaunch">Relaunch</a> bisher alles ausbaldowert wurde und an was in Zukunft noch weiter rumbaldowert wird erstreckt sich über verschiedenste bereiche.</p>
<p>Der <a href="http://www.protzwort.de/tag/relaunch" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Relaunch">Relaunch</a> hat auf der einen Seite passender weise ein neues, klassisches protzwort mit sich gebracht, auf der anderen Seite ganz offensichtlich ein völlig neues Design und auf der dritten, auf den ersten blick nicht ganz so offensichtlichen Seite, eine Menge an neuen Ideen, Konzeption und eine Riesen menge Motivation.</p>
<p>In Kombination führt dies alles zu ziemlich guten Sachen. Es wird bedingt durch die Motivation, die neuen Ideen und das neue Design, an dem ich mich selber einfach nicht satt sehen kann, wieder regelmäßig neuen geschriebenen blogcontent geben. Was eigentlich auch nicht weiter überraschend ist zumal ich schon immer, sogar schon als ich noch gar nicht schreiben konnte sehr gerne geschrieben habe. Damals, als ich geschrieben habe ohne schreiben zu können verfasste ich am liebsten kurzgeschichten über alltags situationen und zwang meine des schreiben kundigen Mitmenschen diese Geschichten für mich aufzuschreiben.</p>
<p>Eine weitere tolle Sache die der <a href="http://www.protzwort.de/tag/relaunch" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Relaunch">Relaunch</a> mit sich bringt ist, tja wie soll ich das sagen, also wir erinnern uns sicher alle an den vielen spaß den ich am podacasten des andventskalender anno dazumal 2007 hatte? daran wird nun in gewisser weise auf ganz andere art angeknüpft, und zwar, soviel kann ich schon mal versprechen, ganz, ganz anders. Damit das jetzt aber alles nicht zu viel wird und weil man kurz vor Jahresende, wo doch alle Zeitungen und Fernsehsender ihre Jahresrückblicke schon fertig gedreht haben, nicht mehr so große unternehmen in der stillen Jahreszeitenfesseln sollte, ja deshalb wird dieses Tuch erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich nach dem großen Sylvester Feuerwerk knall im neuen Jahr 2010 gelüftet.</p>
<p>Bis dahin bleibt also noch ein bisschen Zeit sich hier in ruhe umzuschauen, die nächsten blogeinträge zu begutachten und zu diskutieren. Und dann geht es hier jetzt schön stetig weiter.</p>
<p>Was mir an dieser Stelle jetzt noch zu sagen bleibt ist: Ich freue mich jedenfalls sehr auf das was hier ab jetzt passieren wird.</p>
<p>Zum Schluss habe ich noch zwei spannende Fragen für das Publikum, über viele Antworten per Kommentar freue ich mich sehr. Zum einen, die offensichtliche: wie gefällt euch der neue Blog auftritt? Die zweite ist: was ist gerade jetzt in diesem Augenblick dein Lieblingswort?</p>
<p>Bis bald und einen schönen dritten Adventsonntag!</p>
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		<title>There she goes, there she goes again again&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 16:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[Bohai]]></category>
		<category><![CDATA[geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[protzwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zum jetzt bald zweijährigen bestehen dieses Blogs melde ich mich nun auch offiziell, endgültig zurück.
Wie das geht und wieso das geht? So wie immer und doch ganz anders halt.
Und weil sich grad eh alles jährt und jubiliert lasse ich es mir trotz der schon recht weit fortgeschrittenen Monde nicht nehmen zu wünschen das dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum jetzt bald zweijährigen bestehen dieses Blogs melde ich mich nun auch offiziell, endgültig zurück.<br />
Wie das geht und wieso das geht? So wie immer und doch ganz anders halt.</p>
<p>Und weil sich grad eh alles jährt und jubiliert lasse ich es mir trotz der schon recht weit fortgeschrittenen Monde nicht nehmen zu wünschen das dieses ein für euch alle gutes Jahr ist. Das ihr zufrieden, glücklich und hoffentlich auch gesund seid. Denn so was kann und sollte man doch eigentlich immer wünschen.<span id="more-143"></span></p>
<p>Ich für meinen teil finde dieses Jahr ausgesprochen prüma, und das wunderbarer- und außergewöhnlicher weise schon von Anfang an. Nun aber genug der Hinführung und Plauderei, außerdem wird das sonst zu privat <img src='http://www.protzwort.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was also bisher geschah.<br />
Es ist ja nicht so als ob ich eine schreib Blockade gehabt hätte oder eine kreativ pause benötigt, nachdem der Dezember so ausgiebig verpoddet worden ist. Aber irgendwie hat von den Momenten in denen gestoppt und geschrieben wurde bis jetzt keiner online gefunden. Die eigentliche Problematik ist ja auch vielmehr die Art und Weise oder die Momente in denen Ideen zu einem kommen.<br />
Revolutionäre Ideen entstehen nämlich, dass durfte ich kürzlich erst wieder feststellen, fast immer zwischen Tür und Angel. Der Nachteil ist, solang es sich dabei um keine Drehtür handelt bleibt die Idee irgendwo hängen. (Ich schließe hieraus, dass alle Entrepreneurs entweder keine Türen haben, oder diese nicht benutzen, oder aber eben Drehtüren am start haben) Wie dem auch sei, worauf ich hinaus möchte ist, das auch Texte oft meinen zwischen Tür und Angel entstehen zu müssen. Also zum Beispiel beim einkaufen wenn man mal aus versehen die Kassiererin dezent in den Wahnsinn treibt. Hinzu kommt dann noch das Pseudoproblem des fehlenden Diktiergeräts (das ich eh nie benutzen würde, aber dafür wäre es ja auch da: als Pseudoausrede für ein Pseudoproblem) und so kommt es dann dazu, das ein einmal angefangener Text der eine Riesen menge an Potential und Wahrheit beinhaltet in der Tür hängen bleibt und später nicht weiter entwickelt werden kann weil es da eben diesen Knick gibt. Denn eigentlich gibt es soviel zu erzählen, erklären, entdecken und erläutern. Dinge die geteilt werden müssen weil man sie sonst nicht wieder findet. Genau dafür gibt es ja eben diesen Blog.</p>
<p>Was ist also das Protzwort dieses Tages? Nun es ist den Umständen äußerst angemessen und überhaupt will ich darum jetzt auch gerne noch ein bisschen mehr <strong><a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a> </strong>darum machen. Dabei meine ich gerade nicht die gleichnamige Meeresbucht im Gelben <a href="http://www.protzwort.de/tag/meer" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meer">Meer</a> sondern viel mehr diese Situationen die wir alle kennen, die oft belustigen, zumindest im nachhinein, manchmal sogar hilfreich und klärend, manchmal aber auch einfach nervig sind. Es betitelt Situationen und Dinge um die mehr Aufhebens gemacht wird als eigentlich nötig oder vernünftig wäre. So was kann man im Volksmund auch als Lärm bezeichnen. Besonders häufig kommt so etwas zustande wenn eine Partei etwas stärker wertet als die andere, sonst wäre es ja auch eine Debatte und kein echtes <a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a>. Wobei, wenn alle etwas überbewerten ist es schon auch immer noch <a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a>. Besonders gut gefällt mir hier das eine vermutete Nähe zu einem alten Schottischen Schlachtruf aufgezeigt werden kann: <strong>„buaidh“</strong> <span> </span>was soviel wie <strong>„Sieg“</strong> bedeutet und von den furchtlosen Kriegern gebrüllt wurde. Und wenn man sich dann den Ausgang des Endland-Schottland Konflikts anschaut, in dem die Schotten anno dazumal unterlagen, dann war das nach Englisch, spöttischer Interpretation auch nur „viel Lärm um nichts“, also <a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a>.</p>
<p><a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a> kann auch durchaus positiv sein. Vielleicht braucht man manchmal sogar ein bisschen mehr <a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a>. Man sollte sich halt bloß im Moment des Bohaiens im Klaren darüber sein. Es gibt viele Momente im Alltag in denen man mit ein bisschen mehr <a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a> vielen Leuten sehr einfach ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann. Da denke ich dann wieder an die in der Hinführung erwähnte Kassiererin mit der man zum Schluss dann immer herzlich lacht, weil man sie halt nicht wirklich in den Wahnsinn verführt hat (nein, das war eine <a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a> ähnlich gewählte formulierung an der Stelle) sondern einfach kein stumpfsinnig murrender Kunde war. Aber das ist eine andere Geschichte. Der Vollständigkeit halber sei hier also das offensichtliche festgehalten, nämlich das es gutes und weniger gutes <a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a> gibt. Ich persönlich bin eher für das gute <a href="http://www.protzwort.de/tag/bohai" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bohai">Bohai</a> zu haben, das dann aber auch ausführlich.</p>
<p>Ja und darum darf man nun wieder gespannt sein wie es weiter gehen wird…Aber jetzt ist erstmal Donnerstag, genauer gesagt eigentlich schon Donnerstagabend und das ist auch gut so und deshalb ist jetzt erstmal wieder fast Feierabend.</p>
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		<title>Die Tage werden kürzer und kälter und überhaupt</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 16:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[We myself and I]]></category>
		<category><![CDATA[gedankengänge]]></category>
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		<category><![CDATA[Striezel]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich jetzt eine ganze Woche aus Zeit-/ Ruhemangel nicht geschrieben habe wollte ich jetzt eigentlich wenigstens Chronologisch vorgehen um die ganzen Ideen die ich in der Zeit hatte und die ich teilweise auch in Stichworten festgehalten habe abzuarbeiten. Aber auch hier kommt es anders, zuerst muss ich nämlich aus gegebenem Anlass verkünden:
Es weihnachtet sehr!
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nachdem ich jetzt eine ganze Woche aus Zeit-/ Ruhemangel nicht geschrieben habe wollte ich jetzt eigentlich wenigstens Chronologisch vorgehen um die ganzen Ideen die ich in der Zeit hatte und die ich teilweise auch in Stichworten festgehalten habe abzuarbeiten. Aber auch hier kommt es anders, zuerst muss ich nämlich aus gegebenem Anlass verkünden:</p>
<p class="MsoNormal" align="center"><em>Es weihnachtet sehr!</em></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Das ganze Haus duftet heute nach frisch gebackenen Weihnachtsstollen. Dieses Jahr ist mon cher père die Erinnerung gekommen, dass die früher in einer bestimmten form gelegt und nicht nur gefaltet wurden um die typischen Stollen zu erhalten. Nach einem kurzen nachlesen sind so also zwei der Stollen als <strong>Böhmischer <a href="http://www.protzwort.de/tag/striezel" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Striezel">Striezel</a></strong> produziert worden. Das heißt neun Teigstreifen werden zu je einmal 4, 3 und 2 Streifen miteinander verflochten und die Geflechte anschließend aufeinander geschichtet. Das sieht echt klasse aus und nach dem backen waren sie auch genau richtig. Ich bin mal gespannt ob die auch so gut schmecken wie sie aussehen, aber das muss ja noch 2-3 Wochen warten, so lange müssen Stollen schließlich vor dem Verzehr liegen.</p>
<p class="MsoNormal">Warum ich das alles schreibe? Ganz einfach, die Antwort liegt quasi fast auf der Hand. Ich finde <strong><a href="http://www.protzwort.de/tag/striezel" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Striezel">Striezel</a> </strong>ist ein klasse Wort! Das ist in den hiesigen Bäckereien völlig zu unrecht vom profanen Zopf abgelöst worden. Es sollte nach wie vor Hefestriezel und nicht Hefezopf heißen genauso verhält es sich mit dem Mohnstriezel. Schließlich hieß mindestens der Dresdener Weihnachtsmarkt früher eben nicht Weihnachtsmarkt sondern Striezelmarkt.</p>
<p class="MsoNormal">Ganz nebenbei ist <a href="http://www.protzwort.de/tag/striezel" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Striezel">Striezel</a> auch ein vom Pech verfolgter kleiner Habicht Freund von Tick, Trick und Track. Mit vollem Namen heißt er <a href="http://www.protzwort.de/tag/striezel" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Striezel">Striezel</a> Streunecke, ist obdachlos, lebt neben einer Bahntrasse und stellt immer jede menge Unfug an, die ihn in die übelste Situationen bringen. Wobei ich keine Ahnung habe ob es die Figur heute noch gibt… Mensch bin ich alt <img src='http://www.protzwort.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
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		<title>Sonntag ist Teetag</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 21:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klotters]]></category>
		<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[protzwort]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
		<category><![CDATA[zeitverfliegung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziehzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das heißt jetzt nicht das über den Tag verteilt nicht doch der eine oder andere Kaffee geht, aber es heißt das den ganzen Tag über immer eine frische Kanne heißen Tees griffbereit auf dem Stövchen steht. Beim zubereiten desselbigen fallen mir dann immer zwei Dinge auf, zum einen das ich so langsam die Vorräte an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das heißt jetzt nicht das über den Tag verteilt nicht doch der eine oder andere Kaffee geht, aber es heißt das den ganzen Tag über immer eine frische Kanne heißen Tees griffbereit auf dem Stövchen steht. Beim zubereiten desselbigen fallen mir dann immer zwei Dinge auf, zum einen das ich so langsam die Vorräte an verschiedensten Teesorten mal in einen größeren Schrank auslagern müsste, der derzeit okkupierte ist schon fast übervoll, und zum anderen begeistert mich das ein ums andere mal immer wieder das schöne Wort <strong>Ziehzeit</strong>.<br />
Ich denke das ist auch der einzige Nachteil den ich am Kaffeetrinken vielleicht noch finden könnte wenn ich mir viel Mühe gebe, das Wort Ziehzeit wird da nun mal nicht benötigt.<br />
Wie auch immer, für mich steht fest, dass Ziehzeit ein ausgesprochen schönes, rundes dynamisches Wort ist. Ganz im Gegensatz zu beispielsweise Kartoffel oder Grütze.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn man jetzt philosophisch werden wollen würde, könnte man an hier jetzt einen Bogen zu merkwürdigen Abstraktionen bezüglich der Ziehzeit des Lebens schlagen. Ich beschränke mich an dieser Stelle jedoch lediglich auf die Feststellung, dass es Ziehzeit im wirklichen Leben, abseits des Tees, durchaus auch gibt.<br />
Das sind diese Tage die scheinbar nie vorbei gehen wollen. Auf solche Zeitphänomene trifft man ausschließlich dann, wenn man gerade auf etwas wartet. Das wohl zuverlässigste Ziehzeit Phänomen ist glaube ich für Kinder von 3-12 Jahren am 24.12., um genau zu sein am vormittag des Heiligabend, anzutreffen. Für den Erwachsenen an und für sich soll es angeblich manchmal so was wie Ziehzeit zwischen den Urlauben geben. Und für mich… ja ich hab glaub ich schon länger auf nichts mehr gewartet (ich lasse lieber warten <img src='http://www.protzwort.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) Abgesehen von meinem <a href="http://www.protzwort.de/tag/tee" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tee">Tee</a> natürlich, aber dabei handelt es sich ja genau genommen nicht um meine Ziehzeit sondern um die vorgeschriebene Ziehzeit des Tees.<br />
Obwohl, doch ich warte auch manchmal auf die Deutsche Bahn. Da gibt es des Öfteren Ziehzeit statt Zugzeit. Aber mir kommt es trotzdem im Großen und Ganzen so vor als ob die Zeit nur so verfliegt. War nicht grad erst Sylvester?</p>
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		<title>Protzwort feeling: „der soignierte Abend“</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 23:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
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		<category><![CDATA[soigniert]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war ein soignierter Abend. Auf der Heimreise nach einem sehr genehmen, um nicht sogar zu sagen angenehmen Tag; der seine Krönung im gemütlichen, wundervoll lachintensiven Abend mit Unmengen „weißt du noch“ ähnlichen Anekdoten die zu noch mehr lachen führten fand; kam mir dieses vor geraumer Zeit entdeckte Protzwort wieder in den Sinn und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das war ein soignierter Abend. Auf der Heimreise nach einem sehr genehmen, um nicht sogar zu sagen angenehmen Tag; der seine Krönung im gemütlichen, wundervoll lachintensiven Abend mit Unmengen „weißt du noch“ ähnlichen Anekdoten die zu noch mehr lachen führten fand; kam mir dieses vor geraumer Zeit entdeckte Protzwort wieder in den Sinn und ich kann es jetzt unmöglich noch länger vorenthalten.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Soigniert </strong>heißt gehoben, elegant, gepflegt, stilvoll und leitet sich aus dem französischen von soigné ab. Ich sehe in diesem Wort unglaubliches potential. Chillen oder Party machen kann schließlich jeder, aber was dagegen mal so ein richtig soignierter Abend ist…<br />
Das soigniert ein durch und durch echtes Protzwort ist bestätigt auch der Duden auf traurige weise. In der 24. Auflage ist es nämlich als veraltet gekennzeichnet und steht somit auf der roten Liste der deutschen Sprache.</p>
<p class="MsoNormal">Also: sich einfach mal öfter einen soignierten Abend gönnen oder soigniert ein Bierchen trinken gehen und diesem wirklich feinen Wort auf so soignierte weise das Leben retten!</p>
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		<title>Neulich in der Pizzabude</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 10:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[protzwort]]></category>
		<category><![CDATA[Sahneabdeckseiden]]></category>

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		<description><![CDATA[Ging man essen und hat mir auch etwas mitgebracht, nämlich ein neues Wort: „Sahneabdeckseiden“. Die lagen da wohl so rum.

Man könnte sich ganz spontan Fragen „Was macht die Sahne in der Pizza?“ und kommt dann super fix zu dem Schluss: gar nix. Die Sahneabdeckseide ist für andere Aktionen wichtig. Beispielsweise um den Genuss von in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Ging man essen und hat mir auch etwas mitgebracht, nämlich ein neues Wort: <strong>„Sahneabdeckseiden“</strong>. Die lagen da wohl so rum.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Man könnte sich ganz spontan Fragen „<em>Was macht die Sahne in der Pizza?</em>“ und kommt dann super fix zu dem Schluss: gar nix. Die Sahneabdeckseide ist für andere Aktionen wichtig. Beispielsweise um den Genuss von in Mayonnaise aufgeweichten Pommes, die für den Heimverzehr gedacht sind, nicht auch noch um die Geschmackskomponente Papier zu ergänzen. Da legt sich dieser Hauch eines fett abweisenden und gleichermaßen geschmacksneutralen etwas über die oberste schicht, also die Mayonnaise, und dann erst wird der Deckel endgültig zugemacht. Eigentlich ganz clever.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Sahneabdeckseide war früher in der Bäckerstube des Sonntags (damals vor vielen Jahren als die am Sonntag nur am Nachmittag geöffnet hatten) eigens dafür vorgesehen die frische, auf kunstvolle weise in eine kleine Plastikschale abgefüllte, geschlagene Sahne beim einschlagen ins Tortenpapier von ebendiesem getrennt zu halten. Alle Sahnetortenstücke der Sonntagssahnetorte wurden fachgerecht ebenfalls einzeln mit Sahneabdeckseide umhüllt. Das ersparte der Hausfrau viel Mühe beim auftragen des verzuckerten Naschwerks auf den Sonntagskaffeetisch.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zugegebenermaßen ist sahneabdeckseiden nun ein Wort bei dem es selbst mir schwer fällt auf einen sinnvollen Grund zur Anwendung im Alltag zu Sinnen. Hinzukommt, dass ich nur sehr selten beim Bäcker Sahne kaufe, das letzte Mal war glaub ich als ich zwölf war. Aber unsinnige Gründe gibt es sicher viele. Beispielsweise wenn irgendwas nicht klappt, egal in welchem Metier (haben ja gelernt, dass sahneabdeckseiden ein sehr vielfältiger Gebrauchsgegenstand sind): „<em>Das wäre bestimmt nicht passiert wenn Sahneabdeckseiden da gewesen wären.</em>“.</p>
<p class="MsoNormal">Ich persönlich würde mir ja vorsichtshalber sogar welche kaufen, habe schließlich schon in früher <a href="http://www.protzwort.de/tag/kindheit" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kindheit">Kindheit</a> von Tick, Trick und Track gelernt: „<em>Man weiß ja nie wozu man sie gebrauchen kann.</em>“ (auch wenn das eher im Kontext von Sahnebonbons und Bindfäden stand), aber Sahneabdeckseiden werden nur in 1000er Packungen verkauft und das ist dann doch ein bisschen viel.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Mich würde interessieren ob der Vertreter für Sahneabdeckseiden, der als erster auf die Idee kam auch Imbissbuden mit diesen Papieren zu beliefern, damit wohl reich geworden ist. Ansonsten für interessierte noch der Hinweis: die website auf der man Sahneabdeckseiden käuflich erwerben kann bewirbt ihre Produkte jeweils schön bebildert und bietet auch brutalere Dinge wie z.B. den Bäckereinschlag an. Äh ja, das ist dann auch alles was ich dazu sagen kann.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
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		<title>Protzwortquelle: Man sagt die Menschen im Norden…</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 12:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[Kukeloren]]></category>
		<category><![CDATA[Ostfriesland]]></category>
		<category><![CDATA[protzwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Aber das ist jetzt gerade eigentlich gar nicht so spannend, beziehungsweise kann man sich ja bei bedarf jederzeit selber anhören. Viel spannender finde ich, was die Menschen im Norden selber so sagen. Ich war mal wieder an der Nordsee (und sollte dringend aufpassen mich nicht zu oft zum Songtext anreißen verleiten zu lassen) und habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Aber das ist jetzt gerade eigentlich gar nicht so spannend, beziehungsweise kann man sich ja bei bedarf jederzeit selber anhören. Viel spannender finde ich, was die Menschen im Norden selber so sagen. Ich war mal wieder an der Nordsee (und sollte dringend aufpassen mich nicht zu oft zum Songtext anreißen verleiten zu lassen) und habe mir viele kleine Inspirationen mitgebracht. Eine davon darf heute hier ihren Auftritt haben.<br />
Es gibt da ein kleines Café direkt am Kanal, an einer frisch modernisierten Schleuse, idyllisch gelegen. Wobei ich gar nicht weiß ob das korrekt ist es als Café zu bezeichnen, wo in jenen Landen doch hauptsächlich Tee getrunken wird (Deshalb konnte man dort auch als nicht Teetrinker, nach dem zweiten WK durch geschickte Tauschgeschäfte fast ebenso reich werden, wie durch Zigaretten Handel). Ich glaub ich nenn es darum jetzt auch lieber Teehaus. Wie dem auch sei, ebenjenes heißt Kukelorum. Und neugierig wie ich bei so was nun mal bin habe ich die ortsansässige anwesende Verwandt- und Bekanntschaft mal gefragt was das denn nun bitte heißen möge. Die erfahrenen Semester haben auch von beginn an in die richtige Richtung vermutet und letztendlich sogar extra vorm Teetrinken noch ins Plattdeutsche Wörterbuch geschaut.<br />
Dort wurde man fündig und ich kann deshalb verkünden: <strong><a href="http://www.protzwort.de/tag/kukeloren" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kukeloren">Kukeloren</a> </strong>heißt „Ausschau halten, Spähen“. Kukelorum war wohl früher aus irgendeinem Grund ein wichtiger Ausschaupunkt. Macht ja auch Sinn, was damals so alles auf den Kanälen unterwegs war…allein schon der Schimmelreiter und der Klabautermann zum Beispiel, aber das ist eine andere Geschichte.<br />
Man sollte einfach nie annehmen, dass etwas ohne Grund seinen Namen trägt. Das tue ich schließlich auch nicht. Ich werde dann mal weiter nach schönen Wörtern <a href="http://www.protzwort.de/tag/kukeloren" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kukeloren">kukeloren</a>!</p>
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		<title>„Geben sie sich doch einmal richtig Mühe“</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 23:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[We myself and I]]></category>
		<category><![CDATA[evozieren]]></category>
		<category><![CDATA[protzwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn grad sonst alles Sonnenschein ist&#8230;. Und weil man vielleicht auch noch ein großer Goethe Fan ist und dessen Aussage: „Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen.&#8221; sehr zustimmt. Warum dann nicht ein bisschen Stress evozieren?
Das heutige Protzwort evozieren bedeutet heraufbeschwören, erzeugen, hervorrufen, bewirken, auslösen.
So kann man zum Beispiel durch dumm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Wenn grad sonst alles Sonnenschein ist&#8230;. Und weil man vielleicht auch noch ein großer Goethe Fan ist und dessen Aussage: „Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen.&#8221; sehr zustimmt. Warum dann nicht ein bisschen Stress <a href="http://www.protzwort.de/tag/evozieren" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with evozieren">evozieren</a>?<br />
Das heutige <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> <strong><a href="http://www.protzwort.de/tag/evozieren" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with evozieren">evozieren</a> </strong>bedeutet heraufbeschwören, erzeugen, hervorrufen, bewirken, auslösen.</p>
<p class="MsoNormal">So kann man zum Beispiel durch dumm, angestrengte Gesprächs versuche eine an und für sich ganz angenehm tolle duoität zu einer absoluten Krampfhaftigkeit werden lassen. Indem man ganz einfach mit genügend bla, das eigentlich nur die eigene Unsicherheit und Ratlosigkeit mittelmäßig gut ausdrückt, eine für alle beteiligten unangenehme, und schwer zu rettende,  Stimmung evoziert.<br />
Diese Situationsherbeiführung aus akuter dramahaftigkeit zählt allerdings schon zum Bereich „<a href="http://www.protzwort.de/tag/evozieren" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with evozieren">evozieren</a> für Fortgeschrittene“.</p>
<p class="MsoNormal">Für die Anfänger reicht es vollkommen aus sich möglichst<span lang="EN-AU"> worst-</span><span lang="EN-GB"> case-</span> Szenarien für alle möglichen Eventualitäten auszudenken, die dann allerdings nie eintreten. Woher man weiß ob man sich zu den Fortgeschrittenen oder den Anfängern im <a href="http://www.protzwort.de/tag/evozieren" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with evozieren">Evozieren</a> zählen sollte? Das ist verhältnismäßig einfach feststellbar: Der Anfänger denkt vor einer Klausur das er ganz unbedingt sicher durchfallen wird und sowieso keine Chance hat zu bestehen und besteht ebendiese Klausur dann im ersten Versuch, macht aber im Vorfeld alle in der Sperrzone befindlichen Personen so ein bisschen wahnsinnig. Der Fortgeschrittene geht hin, sagt: „Ich hab keine Chance diese Klausur zu bestehen.“ tut dies aber nur relativ leise kund und sorgt im Anschluss dafür, dass dies auch wirklich eintritt, die Klausur also nicht bestanden wird, wenn man lustig ist kann man dann noch ein trotziges „ich hab’s doch gesagt“ verkünden.</p>
<p class="MsoNormal">Wer selber nicht evozierend tätig werden möchte kann sich darauf beschränken seine Mitmenschen fröhlich auf ihr diesbezügliches tun aufmerksam zu machen. Das ist unter Umständen auch gesünder für das eigene Karma.<br />
Noch nicht erforscht ist, wie sich das <a href="http://www.protzwort.de/tag/evozieren" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with evozieren">evozieren</a> des Weltuntergangs durch Fortgeschrittene, auf die Begebenheiten des Universums auswirkt. Also Vorsicht! Mit guten tagen ist dann vielleicht  erstmal Sonnenuntergang.<span style="font-size: 12pt" /></p>
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		<title>Protzwort feeling: „Wer wird denn da Blümerant werden?“</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 21:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[blümerant]]></category>
		<category><![CDATA[protzfühlwort]]></category>
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		<description><![CDATA[Blümerant ist ein, angeblich sogar umgangssprachlicher, Ausdruck dafür, dass jemand verwirrt, schwach oder gar schwindlig ist. Schönere Bedeutungen und Verwendungsmöglichkeiten bieten die unangenehme Verzückung und das angenehme Erschrecken (dafür bin ich ja fast Expertin).
Seinen Ursprung hat es wahrscheinlich in einer Verballhornung des frz. &#8216;bleu mourant&#8217; = `blass blau´, bzw. `sterbendes Blau´, aus der französischen Studentensprache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a href="http://www.protzwort.de/tag/blumerant" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blümerant">Blümerant</a> ist ein, angeblich sogar umgangssprachlicher, Ausdruck dafür, dass jemand verwirrt, schwach oder gar schwindlig ist. Schönere Bedeutungen und Verwendungsmöglichkeiten bieten die unangenehme Verzückung und das angenehme Erschrecken (dafür bin ich ja fast Expertin).<br />
Seinen Ursprung hat es wahrscheinlich in einer Verballhornung des frz. &#8216;bleu mourant&#8217; = `blass blau´, bzw. `sterbendes Blau´, aus der französischen Studentensprache des 17. Jahrhunderts. Damals, als einem noch nicht schwarz sondern blau vor Augen wurde… Ich wage ja zu behaupten, dass ein Wort sich nicht Umgangssprache schimpfen lassen sollte wenn es so selten, wie bei diesem Exemplar leider der Fall, benutzt wird. Dabei ist es ein so schöner <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a>- Titel- Anwärter. Gemacht um Momente der Indisponiertheit zumindest in schöne Worte zu kleiden.<br />
Ich schlage vor <strong><a href="http://www.protzwort.de/tag/blumerant" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blümerant">Blümerant</a> </strong>nicht nur zu verwenden wenn man wirklich grad augenblicklich körperlich nicht momentan ist (was hoffentlich bei keinem der geneigtem Leser häufig der Fall ist). Vielmehr sehe ich hier großes Potential ein körperfernes Unbehagen zu formulieren, das vielleicht Themen abhängig sein mag oder situationsbedingt ist. Anstatt zu sagen „Darüber möchte ich nicht weiter reden.“ bietet es sich sehr wohl an „Mir wird schon ganz <a href="http://www.protzwort.de/tag/blumerant" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blümerant">blümerant</a>, lass uns das Thema wechseln.“ zu verkünden. Ebenfalls ganz wunderbar geeignet ist es einem Auszuarten drohenden Spaß, wie dem über das finnische Brüderpaar Merge`n´Daysing, Einhalt zu gebieten. Mit einer zur rechten Zeit empfundenen Blümeranz an und für sich kann man sich vor dem nahenden Wahnsinn eventuell noch retten.<br />
<a href="http://www.protzwort.de/tag/blumerant" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blümerant">Blümerant</a> bekommt hiermit <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> Status verliehen. Ganz nach dem berechtigten Wunsch und durch die Anregung einer wunderbaren, diplomierten, besonderen *großen* Person. Auf das es ab sofort wirklich ein Teil der Umgangssprache werden möge und dies nicht nur auf dem Papier. Sind wir nicht alle ein bisschen <a href="http://www.protzwort.de/tag/blumerant" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blümerant">Blümerant</a>?</p>
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		<title>Neue leicht Protztirade: &#8220;Klotters&#8221; und neue Kategorie</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 22:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klotters]]></category>
		<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[Ostfriesland]]></category>
		<category><![CDATA[protzwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich nach einem Jahr Spaß mit Protzwort gibt es jetzt eine neue Kategorie. In diese soll nicht ganz ernst gemeinter, vielleicht auch nicht zu 100% Protz konsistenter Content einsortiert werden. Das heißt Wörter die zwar schön, aber keine Protzworte sind, an kleine Wortkonstruktkonstellationen die man so zusammengestellt eigentlich nicht benutzen würde kann hier die alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Pünktlich nach einem Jahr Spaß mit <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> gibt es jetzt eine neue Kategorie. In diese soll nicht ganz ernst gemeinter, vielleicht auch nicht zu 100% Protz konsistenter Content einsortiert werden. Das heißt Wörter die zwar schön, aber keine Protzworte sind, an kleine Wortkonstruktkonstellationen die man so zusammengestellt eigentlich nicht benutzen würde kann hier die alles entscheidende Frage: „Warum eigentlich nicht?“ gestellt werden und ganz vielleicht entsteht hier auch mal ein kleiner Einblick welche Worte definitiv nicht zum <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> avancieren können.<br />
Über den passenden, protzigen Titel für den neuen Bereich habe ich eine ganze Weile nachgedacht und dann noch eine weitere ganze Weile gebraucht um das Wort auf Konsistenz zu prüfen. Ab jetzt gibt es: <em>„<a href="http://www.protzwort.de/tag/klotters" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klotters">Klotters</a>, für den etwas sinnbefreiteren <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> Spaß“</em>. <strong><a href="http://www.protzwort.de/tag/klotters" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klotters">Klotters</a> </strong>kenne ich aus demselben Grund wie das, dem geneigten Leser bereits bekannte, Wort Kokolores, nämlich vom Familiären Hintergrund her. Heute konnte dann endlich, durch einen Anruf bei einer mir bis dato unbekannten Tante Tilli, sichergestellt werden, dass es sich hierbei um Wasserpolnisch handelt. Das bedeutet <a href="http://www.protzwort.de/tag/klotters" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klotters">Klotters</a> entstand aus dem ursprünglich polnischen Wort Kloten im Oberschlesischen. Es ist, wenn man so will die Schlesische form des Seemannsgarn. Man verwendet es vorzugsweise wenn man der Meinung ist, dass jemand gerade versucht einem Blödsinn zu erzählen, einem einen Bären aufzubinden. Würde ich nie tun! Soviel ist klar! Ein typisches und zugleich auch fast das einzige, zumindest von Sinn her, Anwendungs beispiel ist: „Erzähl kein <a href="http://www.protzwort.de/tag/klotters" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klotters">Klotters</a>“, natürlich mit dem passenden ungläubigen Gesichtsausdruck. Viel Spaß damit!</p>
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		<title>Protztirade: “oviform”</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 19:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[erinnermich]]></category>
		<category><![CDATA[oviform]]></category>
		<category><![CDATA[protzwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal neigt man ja dazu zu meinen das alles auf der Welt sehr, sehr super ist. Manchmal tut man das nicht. So ist das Leben. Für die ersteren Momente, also jene sondergleich wundervollen, des seins finden sich leicht angemessene Superlative. Bleibt die Frage welche angemessene Wortwahl man aber im zweiten fall treffen kann? Keinesfalls sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-top: 12pt">Manchmal neigt man ja dazu zu meinen das alles auf der Welt sehr, sehr super ist. Manchmal tut man das nicht. So ist das Leben. Für die ersteren Momente, also jene sondergleich wundervollen, des seins finden sich leicht angemessene Superlative. Bleibt die Frage welche angemessene Wortwahl man aber im zweiten fall treffen kann? Keinesfalls sollte man sich dem Risiko hingeben die Situation durch unsachgemäße Ausdrucksweise zu verschlimmern. Wer einen kurzen Augenblick in diese Überlegung zu investieren bereit ist wird mir schnell zustimmen, es gibt nur eine Lösung: Diese Welt braucht mehr Protz- Schimpfwörter.<br />
Aus jahreszeitlicher sicht, vielmehr im anbetracht des nahenden Festtages, ist dieser Zeitpunkt besser als jeder andere geeignet um einen ganz besonderen Neuling hervorzuzaubern. Nachdem vor einiger Zeit der gern gebrauchte „Bagalut“ den Anfang machen durfte kommt heute das großartige „oviform“ neu hinzu.<br />
Sowie der Bagalut sich durch seinen alten englischen Ursprung auszeichnet, so zeichnet sich oviform durch seine lateinischen Wurzeln aus. „ovis“ ist das „Schaf“, „form“ ist, ja was wohl, „Form“ oder auch „ähnlich“. Wir haben hier also eine Möglichkeit den Rest der Welt auf sein Schafförmiges oder Schafähnliches betragen aufmerksam zu machen. Für mich persönlich hängt oviform zusätzlich auch untrennbar mit Englisch zusammen.<br />
Es handelt sich hierbei nämlich um ein kleines Relikt aus meiner Schulzeit. Mein früherer English Teacher (nennen wir ihn dr.v.D.) ist ein sehr interessanter Mensch. Eine unglaubliche Allgemeinbildung, Wortgewandt ohnegleichen und ebenso sarkastisch wie ungeduldig wenn mal wieder ein langsamerer Tag war.<br />
Langsame Tage waren bei dieser Klasse wiederum keine Seltenheit. Wenn sich mal wieder das versammelte Team von nicht gerade überdurchschnittlich motivierten, jedoch für dieses Alter bereits mit einem außergewöhnlichen Teamgeist ausgestatteten, Teens im Kollektivschweigen und woanders hinschauen übte, ja dann nahm es seinen Anfang.<br />
Es verging kaum eine Woche ohne den schönen Satz des dr.v.D: „Jetzt guck nicht so oviform!“ Wahlweise wurde diese Aufforderung mit einem Namen Versehen, also quasi personalisiert, oder mit einer immer wieder eindrucksvollen Beweisführung untermauert.<br />
Bei dieser Art von Beweisführung spielt die Gestik eine ungemein wichtige Rolle. Man werde sich der Existenz einer (tunlichst der eigenen) linke Hand gewahr. Hiervon ist nun der Zeigefinger von größter Bedeutung. Jetzt kommt es sehr darauf an die folgenden beiden Schritte synchron auszuführen. Der nächste Satz ist quasi die Spitze der bereits begonnenen Provokation: dr.v.D: „ In America.“ Und in eben diesem Satz nutze man die linke Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger um eine ganz und gar nicht kleine und ebenso wenig unauffällige Geste auszuführen. Man weise schlichtweg mit viel Ausdruck auf ein Stück freien Boden neben sich. Dabei spreche man obiges aus. Das ist alles.<br />
Ich bin mir nie so ganz einig geworden ob das nun nur mit leicht konditionierten Gymnasiasten funktioniert oder einfach wirklich ein Reflex ist. Wenn es ein Reflex ist dann ein sehr merkwürdiger, den ich mir dank meines mehrjährigen Trainings weitestgehend abgewöhnen konnte. Der Schüler an sich zumindest starrte bei obigen Exempel meistens auf das Stück Boden auf das gewiesen wurde. Nicht, dass das auch nur im Entferntesten mit „America“ zu tun hätte. Der English Teacher war zumindest meist „hocherfreut“ wenn sein test wieder nicht bestanden wurde. Aber wer so schön oviform in die Gegend schauen kann wie wir damals….<br />
Also, wenn das nächste Mal einer wider so gar nix rafft oder einfach nur nervig in die Gegend schaut, besinnen wir uns einen Augenblick und dann: „Mensch jetzt guck net so oviform!“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 12pt">Ich wünsche euch allen Frohe Oster Feiertage! Die armen Lämmer dürfen sich ruhig schon im oviform dreinschauen üben, wo sie doch sonst selten genug die ausreichende Beachtung finden wenn sie dergleichen tun.</p>
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		<title>Protzwort Grundwissen: &#8220;fürderhin&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 23:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
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		<category><![CDATA[fürderhin]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein neues Jahr bringt neue Protzworte. Weil ja nun gerade am Jahresanfang noch so vieles vor einem liegt, ein ganzes neues Jahr eben, passt das heutige Protzwort ganz ausgezeichnet. Das liegt wohl hauptsächlich an der Zukunftsbezogenheit von fürderhin.
Was sagt man denn eigentlich wenn man dieses Wort in einen Satz einbaut? Nun, es beutet soviel wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt">Ein neues Jahr bringt neue Protzworte. Weil ja nun gerade am Jahresanfang noch so vieles vor einem liegt, ein ganzes neues Jahr eben, passt das heutige <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> ganz ausgezeichnet. Das liegt wohl hauptsächlich an der Zukunftsbezogenheit von <strong><a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">fürderhin</a></strong>.<br />
Was sagt man denn eigentlich wenn man dieses Wort in einen Satz einbaut? Nun, es beutet soviel wie „des weiteren“, „außerdem“, oder „in Ergänzung hierzu ist noch zu sagen/beachten“.<br />
Nehmen wir zum Beispiel eine abschließende Planungsphase. Der Satz: „Außerdem müssen die Briefe nächste Woche rechtzeitig verschickt werden. “ wird <a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">fürderhin</a> ersetzt durch: „<a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">Fürderhin</a> sind die Briefe zeitig zu verschicken. “. Denn man will sich seine Verhandlungspartner ja auch später noch gewogen halten und mehr motivieren als delegieren. Oder zum Abschluss einer Abmachung: „<a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">Fürderhin</a> bringt Xaver (natürlich der kleinste) den Müll raus.“<br />
Für gewöhnlich stellt sich <a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">fürderhin</a> am Satzanfang am Geschicktesten auf. Das hat in vielen fällen sicher den Vorteil, dass es ein wenig den Überraschungsmoment vorweg nimmt. In manchen Fällen ist es sicher günstiger wenn man ein auflockerndes Element für das Satzende hat. Für Satzenden bietet sich dieser Kandidat allerdings nicht gerade an. Wird trotzdem eine Platzierung zum Satzende hin versucht, so mutet in den meisten fällen der Satzbau etwas merkwürdig an. Aber es muss schließlich auch Wörter für den Satzanfang geben, sonst bräuchte man den ganzen Rest ja erst gar nicht. An diesen Satzanfängen kann es dann auch einiges ausrichten. Das sieht man auch sehr schön an folgenden zwei Beispielen:<br />
„ <a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">Fürderhin</a> beabsichtige ich nicht mehr darüber zu debattieren.“<br />
„ <a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">Fürderhin</a> bist du jederzeit gerne hier gesehen.“<br />
Das eine sehr positiv, das andere eher nicht so, beide sind in dieser Form definitiv umsetzbar.<br />
Wie gerne würde ich es sehen wenn meine Professoren am ende jeder ihrer Vorlesungen einen Ausblick auf das zukünftig zu erwartende geschehen geben würden. Zum Beispiel mit den Worten: „<a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">Fürderhin</a> werden wir nächste Woche die Ackermann Funktion beweisen.“. Mal sehen ob sich da was machen lässt.<br />
Wir hingegen werden <a href="http://www.protzwort.de/tag/furderhin" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fürderhin">fürderhin</a> in der nächsten Woche auf mindestens ein neues <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> treffen. Das ist ja auch viel besser. </span></p>
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		<title>Protzwort: &#8220;Kokolores&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Dec 2006 18:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[Kokelores]]></category>
		<category><![CDATA[Ostfriesland]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ich kenne dieses Wort wenn ich mich richtig erinnere aus dem Nördlichen Teil von Deutschland, Ecke Ostfriesland. Zumindest verbinde ich damit einige viele  Erinnerungen an meinen Opa und seine Erzählungen. Ich hatte es selber schon einigermaßen vergessen. Bis ich eines frühen Abends einen Anruf erhielt in dem das Wort Kokolores eine Zentrale Bedeutung hatte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 12pt"><span style="font-size: 10pt">Ich kenne dieses Wort wenn ich mich richtig erinnere aus dem Nördlichen Teil von Deutschland, Ecke <a href="http://www.protzwort.de/tag/ostfriesland" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ostfriesland">Ostfriesland</a>. Zumindest verbinde ich damit einige viele  Erinnerungen an meinen Opa und seine Erzählungen. Ich hatte es selber schon einigermaßen vergessen. Bis ich eines frühen Abends einen Anruf erhielt in dem das Wort Kokolores eine Zentrale Bedeutung hatte. Im Zuge dieses Telefon Gesprächs fiel dann auch die Entscheidung es hier zu verewigen.<br />
Was bringt uns dieser neue Protzwort Part denn mit sich? Er ist zum Beispiel ein äußerst adäquater Ersatz für „Quatsch“ oder „Unsinn“, was immer schnell sehr hart klingen kann. <strong>Kokolores</strong> hingegen wirkt immer noch freundlich und locker, was wahrscheinlich an den mehrfach vorkommenden Buchstaben in diesem Wort liegt, die ihm etwas fast schüchternes verleihen. Mit Kokolores bezeichnet man am besten Dinge die keinen Sinn ergeben, die keiner Logik folgen.<br />
Woran erkennt man nun diesem „Unsinn“? Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle den bekennenden Linguisten Noam Chomsky zitieren, der einmal als Beispiel für Unsinn gesagt haben soll: „<em>Colorless green ideas sleep furiously“. </em>Das macht logisch keinerlei Sinn. In der Poesie hingegen kann diese Aussage durchaus gerechtfertigt sein.<br />
Nun da wir wissen wie wir Kokolores grob erkennen können stellen wir uns einmal folgendes abschließendes Plenum vor, in dem endgültige Beschlüsse getroffen werden sollen. Alles läuft gut, der Konsens ist fast perfekt, als irgendein Schnarcher anfängt auf Kleinigkeiten die eigentlich ohnehin irrelevant oder inhärent klar sind herum zu hacken. Da kann man denjenigen ja schlecht mitteilen dass es sich bei seinen Belangen um Kleinkarierten Quatsch handelt, das wirkt sonst ja unprofessionell und der andere könnte sich angegriffen fühlen. Ein „Den Kokolores klären wir dann bei einem Bier im Anschluss“ hingegen geht da schon eher. Als so angesprochener geht man dann auch eher wirklich noch ein Bier trinken als wenn man in solch einer Situation gesagt bekommt, dass man Unsinn erzählt.</span></p>
<p>Im Großen und Ganzen ist es immer eine eher nett gemeinte Aussage die mit Kokolores verbunden wird. Wenn jemand zum Beispiel etwas viel zu umständlich macht und man genau weiß wie man ihm helfen kann ist es viel besser zu sagen „Du machst da aber grad Kokolores“ anstatt „Das ist aller unnötiger quatsch den du da machst.“ Man hat also die Wahl zwischen vors Schienbein treten und konstruktiv sein.<br />
<span /> Ist man hingegen in einem anderen Fall gerade sehr konzentriert und will am liebsten gar nicht gestört werden, so kann man für den Fall, dass doch ein Störenfried auftaucht mit einem „Lass mich zufrieden mit deinem Kokolores“ sehr schnell signalisieren was Sache ist ohne das der andere, der zuvor ja in den meisten Fällen nicht ahnen konnte, dass er gerade fehl am platze ist, sich vor den Kopf gestoßen fühlen muss.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 12pt"><span style="font-size: 10pt">Für mich ist Kokolores aber nicht nur ein synonym für Unsinn. Ich denke beim schreiben dieser Zeilen, aus mir nicht ganz nachvollziehbaren Gründen, an ein kleines dunkelblaues Samtsäckchen in dem man Kokolores hat. Das Säckchen ist natürlich in goldenen Lettern mit dem Wort Kokolores bestickt.<br />
Denn eigentlich ist Kokolores ja etwas tolles, sind es doch meistens die kleinen nicht unbedingt sehr sinnigen Sachen die besonders Freude machen, ein einzelner Sonnenstrahl der alles noch ein wenig schöner erscheinen lässt. Deshalb ist Kokolores auch mit Recht ein Protzfühlwort. </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt" /></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt" /></p>
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		<title>Protzwort oder Entprotzt: anheimgefallen, das ist hier die Frage</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Dec 2006 21:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protzworte]]></category>
		<category><![CDATA[anheimgefallen]]></category>
		<category><![CDATA[protzwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Dabei fing alle ganz harmlos an, nämlich mit dem Entschluss „ Jeppa, das passt, das wird das nächste Protzwort.“ gefolgt von dem Beginn einer kleinen Ausformulierung. Im Zuge derer ich anfing mir einige viele Gedanken zu machen. Es kam wie es irgendwann mal kommen musste. Gewissermaßen zu spät. Seitdem will ich  „anheimgefallen“ so ungemein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dabei fing alle ganz harmlos an, nämlich mit dem Entschluss „ Jeppa, das passt, das wird das nächste <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a>.“ gefolgt von dem Beginn einer kleinen Ausformulierung. Im Zuge derer ich anfing mir einige viele Gedanken zu machen. Es kam wie es irgendwann mal kommen musste. Gewissermaßen zu spät. Seitdem will ich  „<a href="http://www.protzwort.de/tag/anheimgefallen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with anheimgefallen">anheimgefallen</a>“ so ungemein gerne als neues <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> küren. Kann aber nicht. Warum nicht? Nun es mangelt gewiss nicht am guten Willen oder adäquaten Einfällen zwecks Umsetzung. Was das ganze bis heute und wohl leider auch für die Zukunft verbaut ist die Rechtschreibreform. Es steht auf der Liste der ungeklärten Fälle in der Zeit. In diversen anderen Quellen, wie auch in meinem Duden steht es als „anheim“ „gefallen“. Zwei Wörter also! Sieht total ’un’ aus. Das schreibt doch dann auch keiner mehr freiwillig.<br />
Wie mag das damals wohl von statten gegangen sein? Vielleicht in etwa so: Es begab sich nun also zu einer Zeit, da die Rechtschreibung reformiert werden sollte. Nichts böses ahnend schaute unser heutiger ehemals <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> Kandidat diesem entgegen. Welch Schock muss es da gewesen sein, als es aus dieser Prozedur dann völlig verstümmelt wiederkehrte? So wird dies nun heute ein Nachruf auf das ehemals formidabel geeignete, von mir persönlich eigentlich sehr gerne zum <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> ernannte „<a href="http://www.protzwort.de/tag/anheimgefallen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with anheimgefallen">anheimgefallen</a>“ das leider vorzeitig Entprotzt und zu „anheim“ „gefallen“ entstellt wurde.</p>
<p><strong><a href="http://www.protzwort.de/tag/anheimgefallen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with anheimgefallen">anheimgefallen</a></strong> drückt aus etwas machtlos verfallen zu sein. Der Dinge zu harren die da kommen mögen, weil es einfach nicht anders geht. Jemand ist etwas <a href="http://www.protzwort.de/tag/anheimgefallen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with anheimgefallen">anheimgefallen</a>. Am morgen nach einer durchfeierten Nacht dürfte es keine bessere und effektivere Erklärung als: „Ich bin dem Alkohol <a href="http://www.protzwort.de/tag/anheimgefallen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with anheimgefallen">anheimgefallen</a>.“ geben. Viel mehr als möglichst viel Verständnis darf man in solchen Momenten ohnehin nicht erwarten. Ist man aber schon am frühen morgen wieder in der Lage den Vorabend auf so kultivierte, wohl klingende und leicht selbstironische weise zu resümieren, dann wird einem sicher schon viel eher die Verspätung zum Meeting vergeben. Obiges Beispiel kann natürlich nur von jenen gewinnbringend auch im halb umnachteten Zustand angebracht werden welche von sich auch behaupten können: „ Ich bin der <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> Nutzerei <a href="http://www.protzwort.de/tag/anheimgefallen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with anheimgefallen">anheimgefallen</a>.“. Das klingt doch schon so dermaßen reizend, dass es einem glatt ebenso ergehen mag. Das ist dann wohl <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> nutzen zu Eigenkosten.</p>
<p>In Anbetracht der heutigen schreib reformierten Lage soll all das nun wohl vielmehr ein schöner Gedanke bleiben? Es sei denn wir benutzen es unauffällig im Sinne der alten Rechtschreibung weiter. Nur wer auch was riskiert Protzt richtig. Dieser unverschuldet auf die ungeklärte Liste verschobene Kandidat wird hiermit also das heutige neue <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> ehrenhalber: „<a href="http://www.protzwort.de/tag/anheimgefallen" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with anheimgefallen">anheimgefallen</a>“, für all jene die das Risiko beim <a href="http://www.protzwort.de/tag/protzwort" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with protzwort">Protzwort</a> nutzen nicht scheuen.</p>
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