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Fräulein Brezinas wunderbare Welt des Wissens

Time Machine- oh Time Machine

Januar23

Jetzt bin ich bis heute in diesem Jahr noch gar nicht zum bloggen gekommen. Aber das ist ja auch ganz klar. Ich war so nah und doch so fern, oder so ähnlich. Wie das kommt?

Ich habe wie man dem unten stehenden Bild entnehmen kann, eine kleine aber feine gemacht. War zwar nicht so ganz geplant, eher spontan, aber unverhofft kommt schließlich oft. Der Zug der mich eigentlich nur von Bonn zurück nach Köln bringen sollte ließ mich zugleich auch tief in die Zukunft Blicken.

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Sylvester- Einen guten Jahreswechsel!

Dezember31

Das Jahr neigt sich nun  dem Ende zu.

An muss ich immer an den satanarcholügenialkohöllischen Wunschpunsch von Michael Ende denken und daran, wie ich echt lange gebraucht habe um das korrekt aussprechen zu können. Selber gelesen habe ich die Geschichte nie, aber in den Weihnachtsfeiertagen kommen immer sehr viele Märchen, Geschichten und Hörspiele im Radio und als ich noch etwas kleiner war kam da auch mal der satanarcholügenialkohöllischen Wunschpunsch als Hörspiel.

Das Hörspiel hat mir sehr gefallen, kann ich nur empfehlen. Es geht darum, wie zwei Hexenwesen an mit diesem Wunschpunsch die Welt in ihre Gewalt bekommen wollen. Aber der Rat der Tiere hatte das schon lange geahnt und hat zwei Spione auf sie angesetzt, einen Raben und eine dicke, faule Katze. Die zwei haben dann gut was zu tun um die Wunschpunsch Pläne zu durchkreuzen, zwischendurch ersteht der alte noch aus einer seiner Statuen auf. Ein absolutes Highlight ist eine Turmuhr, die aus einem Arm mit Hand und Daumen besteht (ob der Arm selber noch an jemanden hing weiß ich nicht mehr) und auf den Daumen schlägt bei jedem Glockeschlag ein Hammer und es ertönt ein passendes “Aua” und die Anzahl der vertönten “Aua” entspricht dann der Uhrzeit. Dieses “Aua, aua, aua” ist seitdem ein running gag in meiner Familie.

Ich persönlich nutze den Sylvestertrubel gerne für eine Art reboot.  In den letzten Jahren hat es sich so eingespielt, dass mein “Jahresurlaub”, was auch immer man darunter als Student verstehen will, über den Jahreswechsel stattfindet. Das heißt jetzt grade spaziere ich am fest gefrorenen dänischen Strand entlang und genieße die kalte, klare Luft und den Gedanken an den heißen, leckeren Kaffee den ich trinken werde wenn ich wieder im Haus bin um mich aufzuwärmen. Denn eine weitere Sache, die sich in den letzten Jahren so ergeben hat, ist, dass ich am Meer bin. Ausnahmsweise an der Ostsee, wo ich doch sonst immer an die Nordsee ziehe. Ich gehe also so ziemlich jedem trubeligen Jahreswechselstress ausgiebig aus dem Weg und habe einfach nur so Spaß. Und das wünsche ich euch auch. Das ihr einfach nur Spaß habt. Lasst es euch gut gehen, wie auch immer das für euch aussieht. Ich wünsche euch einen schönen Sylvestertag, einen Abend wie ihr ihn euch vorstellt und einen guten Jahreswechsel.

Wir lesen uns dann im nächsten Jahr wieder. Da freu ich mich schon drauf. Gehabt euch wohl!

Mein Brüderchen sagte mal: „Muah, das ist mir zu heiß“

November24

Ihm gings damals um das Essen und so eine kochende Kartoffel kann schon unangenehm sein. Zumal es sich nach wie vor um ein unschönes Wort und not my favorite food handelt.

Was ich aber eigentlich grad sagen würde: Hah, that was fun!

Weiß ja nicht ob das nicht doch irgendwie jedem so geht… Das könnte ja so ähnlich sein wie mit den Leuten die Musik mit Farben Hören…Also die Musik hören und dazu noch die Farben sehen. Will sagen vielleicht redet man einfach manchmal nicht drüber weil man entweder davon ausgeht das es eh allen so geht (kenne jemanden dem es mit dem Farben-Musik-Fall so ging, er dachte alle würden Musik Farben zuweisen können…was kind of sweet when he found out), oder es unsinnig findet weil unwahrscheinlich, oder was weiß ich.

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Die Tage werden kürzer und kälter und überhaupt

November18

Nachdem ich jetzt eine ganze Woche aus Zeit-/ Ruhemangel nicht geschrieben habe wollte ich jetzt eigentlich wenigstens Chronologisch vorgehen um die ganzen Ideen die ich in der Zeit hatte und die ich teilweise auch in Stichworten festgehalten habe abzuarbeiten. Aber auch hier kommt es anders, zuerst muss ich nämlich aus gegebenem Anlass verkünden:

Es weihnachtet sehr!

Das ganze Haus duftet heute nach frisch gebackenen Weihnachtsstollen. Dieses Jahr ist mon cher père die Erinnerung gekommen, dass die früher in einer bestimmten form gelegt und nicht nur gefaltet wurden um die typischen Stollen zu erhalten. Nach einem kurzen nachlesen sind so also zwei der Stollen als Böhmischer produziert worden. Das heißt neun Teigstreifen werden zu je einmal 4, 3 und 2 Streifen miteinander verflochten und die Geflechte anschließend aufeinander geschichtet. Das sieht echt klasse aus und nach dem backen waren sie auch genau richtig. Ich bin mal gespannt ob die auch so gut schmecken wie sie aussehen, aber das muss ja noch 2-3 Wochen warten, so lange müssen Stollen schließlich vor dem Verzehr liegen.

Warum ich das alles schreibe? Ganz einfach, die Antwort liegt quasi fast auf der Hand. Ich finde ist ein klasse Wort! Das ist in den hiesigen Bäckereien völlig zu unrecht vom profanen Zopf abgelöst worden. Es sollte nach wie vor Hefestriezel und nicht Hefezopf heißen genauso verhält es sich mit dem Mohnstriezel. Schließlich hieß mindestens der Dresdener Weihnachtsmarkt früher eben nicht Weihnachtsmarkt sondern Striezelmarkt.

Ganz nebenbei ist auch ein vom Pech verfolgter kleiner Habicht Freund von Tick, Trick und Track. Mit vollem Namen heißt er Streunecke, ist obdachlos, lebt neben einer Bahntrasse und stellt immer jede menge Unfug an, die ihn in die übelste Situationen bringen. Wobei ich keine Ahnung habe ob es die Figur heute noch gibt… Mensch bin ich alt ;-)