Oder auch: Ein großer Schritt für die Astrid, ein kleiner Schritt für die Menschheit. (Aber das klingt zum einen sehr geklaut
und zum andern irgendwie nach früher, wenn man seinen Teller nicht leer essen wollte)
Im laufe des letzten Semesters habe ich mich, wegen der nahenden Nebenfach Entscheidung und einiger anderer Dinge, des öfteren gefragt was meine genauen Ziele im Studium und nach Beendigung desselben denn sein könnten. Das ist zweifelsohne noch eine Weile hin, aber manchmal macht man sich halt so seine Gedanken. Zum Beispiel immer dann wenn man gerade nicht völlig realitäts flüchtig ist. Im vollen Bewußtsein dessen, dass ich begeistert vom studieren und allem was damit zusammenhängt bin (im letzten Wintersemester hat mich Analysis doch tatsächlich ernsthaft fasziniert und mir Spaß gemacht), hatte ich dennoch das Gefühl das mir dabei noch irgend etwas fehlt. Das hat mich in eine gewisse Unruhe und eine latente Unzufriedenheit versetzt. Es stellte sich dann heraus, dass das Problem welches ich empfand auch in der Sorge gründete trotz Studium durch das fehlen an Praxis nicht in das eigentliche Berufsleben zu passen oder zu finden. Die Hauptmotivation ist jedoch mein Wunsch viele Dinge sehr viel genauer auseinandernehmen zu wollen als es sich im reinen Vorlesungs Rahmen anbietet. Therapie Möglichkeit: raus aus der reinen Theorie in der ich mich bisher so wohl fühlte und her mit der extended Version, will meinen reine Theorie und zusätzlich ein hoffentlich passender Job. Man könnte quasi sagen: die Eskapistin entflieht ihrem Eskapismus. (was wiederum ein Pleonasmus ist) Heute vormittag hatte ich dann mein Bewerbungsgespräch. Jetzt habe ich eine Stelle als Werksstudentin. Ich freue mich. Meine Pläne nehmen langsam formen an. — und noch einen Happen—
Da hab ich den Umstand des kaputten Daumen habens in der letzten Woche so wunderbar erfolgreich ignoriert… Zu erfolgreich wie es scheint und wie mir der Arzt heute bestätigte. Da hat sich dieses Wunderwerk der Greifkunst doch tatsächlich entschlossen sich im Anschluss an seine Verstauchung mit prima Kapselblessur, in Anbetracht der nicht ausreichenden Pflege, Gelenkmäßig noch gründlich zu entzünden. Was dann auch schon die recht triviale Erklärung für die Schmerz zu- statt abnahme war. Paradox, gehe ich doch eher selten zum Arzt. Wäre sie mal eher gegangen könnte da manch einer sagen, aber dann wärs ja nicht entzündet gewesen, sage ich und aus ärztlicher Sicht nicht wirklich was zu tun gewesen, aus menschlicher Sicht ja, aber die Verstauchung, die geht und kommt doch bitteschön weiterhin alleine. Na ja, hat mir jetzt ein ruhiges Händchen und ein Sport verbot für einen Monat eingebracht… Passt, dann sind auch die Klausuren vorbei, die schließlich die Motivation für meinen Wunsch wieder schreiben zu können sind. Denn selbstverständlich tritt meine uralt Phobie beim Sport die Hand zu verletzen in der Klausurvorbereitungszeit, drei Wochen vor Ultimo und rechts auf den Plan. Aber jetzt wo wir uns für die Holzhammer- Schnell- Heilungs- Methode entschieden haben…Schließlich hat die Medizin Fortschritte gemacht…Oder nicht?
Die im obigen Text verwendeten Protzwörter stehen dem geneigten Leser in kürze hier exklusiv zur Verfügung….Bitte haben sie ein wenig Geduld…Das nächste frei werdende Protzwort ist für sie…piiiieeep
Und im Herbst wird dann ins Theater gegangen, nachsehen wo komisch losgelöste Phrasen herkommen.



